Traumlaendereien

Freitag, 9. Mai 2008

Franzigmark

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BF, 4.5.08
 

Montag, 5. Mai 2008

Sattsehen

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Franzigmark, BF, 4/ 2008
 

Donnerstag, 17. April 2008

traum/ge/schichten

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Montag, 14. April 2008

Quellbach zur Saale bei Halle

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Nachtrag, 17.04.08: eine Wort-Bildhochzeit fand hier, bei Susanne Sarfatti statt:

Da finden sie dich nicht

Da finden sie dich nicht
da sind die Bäume Hecke
Gras trägt gut dein Gewicht
und Astwerk ist dir Decke.
Da liegst du unerkannt
das harte Holz ist weich
Gestrüpp hält deine Hand
und Kälte macht dich bleich.
Da ist das Eis so zart
da ist der Schatten sanft
da bist du gern verscharrt
daß du aufatmen kannst.
Da ist der Tod ein Leben
da ist das Licht ganz schwarz
und Wasser fließt daneben
und aus den Stämmen Harz.
Da ist dein Leib geborgen
und jeder Tag ist Morgen.
 

Montag, 7. April 2008

gelb & blau - dualismen

ein absolut farbschöner, luizider traum.
eine merkwürdige szenerie.
ich befinde mich irgendwo am meer. es ist sommer. zunächst gibt es irgendwelchen stress unbekannter art. ich bin allein nach draußen gegangen.

auf einer art plateau, das von einem riesigen freibad herrührt und sich bei näherer betrachtung als aufgeblasenes mammutbad- ähnlich einer hüpfburg, entpuppt. eine art sommerfest? das erste wunder.

ich sehe mich von außen, dieses bad nach unten, richtung strand verlassend (und da erst die überdimensionierte hüpfwasserburg entlarvend). zweites wunder.

am strand ist alles in warmes, hellstes mittagssommerlicht getaucht. der strand ist endlos. viele leute laufen in diesem strom neben dem meer.
ich wundere mich, weshalb so viele fdj-ler in uniformen sich zu einem apell bzw. gemeinsamer veranstaltung formieren- schließlich ist das hier im westen und es gibt eine hüpfbadewasserburg, die es im osten nie gab. wie grotesk- ein förmlicher aufmarsch in dieser urlaubsstimmung! wunder drei.

ich höre das gespräch zweier ca. 16jähriger mädchen. sie diskutieren darüber, ob man aufklären soll oder nicht. die eine ist strikt dagegen, sie will auf keinen fall und ihre eltern hätten einen zettel unterschrieben, wo das drauf stünde. was für ein unsinn- in diesem alter und mit all den leicht beschaffbaren und aufoktruierenden, allgegenwärtigen informationsquellen heutzutage. so etwas kann man gar nicht aufrechterhalten, selbst wenn man wollte... man kann sich doch nicht permanent die augen und ohren zuhalten. wunder nr. vier.

ich überlege, ob es nicht richtiger wäre, die sandalen auszuziehen, denn am strand geht man doch besser barfuss? macht man das so? andererseits ist es viel klüger, saubere füsse zu behalten, wenn das geht. dieser ewig spukende satz aus meiner kindheit: das macht man nicht!" was ist rational richtiger? muss man sich nach den regeln verhalten, um konform zu sein? ich spotte meiner selbst- was war ich doch jahrelang für ein idiot, mitzutrotten- ohne zu überprüfen, was mir spass macht und gut tut.

rätselhafte kombinationen widerstreitender elemente, wie mir scheint... vielleicht dazu da, mir die augen zu öffnen, auf ganz verschiedene weisen:

arbeitsstress & freizeitvergnügen
aufgeblasenes traumbad & naturstrand, meer
einsam und allein & menschenmenge in gruppen und lose
endlich & endlos
westen & osten
gelb & blau
barfuss & beschuht
ich mich von außen betrachtend & innerlich beschäftigt
bejahende & ablehnende aufklärung

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zurück bleiben die in freundlichem cyanblau erleuchteten fdj-blusen vor zitronengelbem strand... und große augen... (das bild kommt dem traum nicht annähernd nahe, dient nur als augenstopper)

nicht barfuss zu gehen, heißt den strand und das meer nicht zu sehen, heißt nicht zu leben.
 

Dienstag, 1. April 2008

Waldfrühstück

Es ist angerichtet...

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Würstchen I

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Würstchen II

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Würstchen III

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Frühstückseier

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Pilzpfanne I

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Pilzpfanne II
 

Dienstag, 18. März 2008

ich war Danaë und Janssens Gretel- männer wollen zum punkt kommen

männer wollen zum punkt kommen

klassenfahrt nach frankreich oder ein schwimmhallenbesuch. das ist nicht ganz klar.
viele kinder und mehrere erwachsene wuseln um uns herum, gleichzeitig sind die geräusche abgedämpft.
ich befinde mich mit einem weiten, weißen nachthemd im bett ohne bettzeug. alle sind weiß angezogen, das weiß ich, obwohl ich sie nicht sehen kann.

wir liegen zum schlafen zu mehreren auf einer art holzbank (wie die heringe), wie mir scheint... auf bänken wie in einer umkleidekabine. es muss am morgen, nach einer nacht sein. die meisten anderen gehen ihren tätigkeiten (dem umkleiden?) nach. es wird sich unterhalten, über die bänke hinweg. wir reden auch. du musst B.L. sein, jedenfalls fühlst du dich so an.

ich sehe mir zu, wie ich dich scheinheilig verführen und im grunde doch eigentlich nur spielen und nichts weiter von dir will. ich will einfach nur spielen- das verstehen männer nicht. für sie gibt es kein spiel. alles ist angebot.
ich möchte verführen und gleichzeitig zudringlichkeit abwehren, ich will entzünden und wiederum auch nicht. ich will die zu erwartende antwort (unschuldig?) genießen und gleichzeitig empfinde ich mich als hure, abstoßend.

ich liege sehr dicht neben dir, mit tuchfühlung, sehr naiv, noch nicht munter- jeder würde da mit der zeit schwach. eben wollte ich einfach nur neutral oder in freundschaft, als kollegin neben dir sein. da spüre ich, wie ich dich verführen muss.
ich schlage die beine angewinkelt übereinander, als ich mich seitwärts, noch mehr in deine richtung rolle. so muss ich zwangsläufig mit einem oberschenkel teile von dir überlagern, bei dieser dichte... du fässt das, wie zu erwarten, als annäherungsversuch auf und greifst zögerlich zu, immerhin, wir befinden uns mitten in der öffentlichkeit.

mein weites nachthemd gibt bei dieser stellung einblicke in alle regionen frei. ich weiß, dass man mir gegenüberliegend auf den venushügel schauen können muss... im richtigen leben würde mir das sehr wohl etwas ausmachen. ich würde das nie tun, nichts von alldem. im traum bin ich verrucht und schläfrig-tranceartig, gleichzeitig wache beobachterin meiner selbst. ich lege es darauf an. du willst, ich will- mehr gibt es nicht zu sagen. ich bin frei wie nie zuvor. ich tue, was ich will. ich bin Danaë!!!...

nicht du bist erwacht- ich war es!

ist damit die schuldfrage geklärt? wer mit dem feuer nur spielt, ist schuld?
wollte ich dich einfach nur brennen sehen? habe ich einfach nur heiße füße bekommen und dich in den flammen alleine gelassen?

-gez. Danaë, pyroman-


und ich war diese Gretel von Susanne Janssen, diejenige, die oben will und sich unten verweigert... die weiß, was sie will und dennoch unschlüssig ist (doch ein märchen für erwachsene...)

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Teil 1
Teil 2
Teil 3

.
 

Freitag, 7. März 2008

kreis lauf

* kreislaufprobleme.
diese woche auswirkungen der vergangenheiten. angst. kleinlaut.

* der eine läuft rund, bekommt lukrative jobangebote, ist überglücklich. der andere lebt nun mit chronischer krankheit, versucht sich wieder aufzurappeln, wird das jahr wiederholen, hoffentlich den alten kreis durchbrechen.

* traumsequenz.
ein gaststättenbesuch mit hochinteressantem fruchtteller.
die kellnerin serviert vollkommen frische, bunte früchte, die sie auf einem gemeinschaftsteller anrichtet. außen verschiedene sorten im wechsel.
der innere kreis wird gerade mit riesenorangen- und riesenblutorangen-fruchtsegmenten ohne schale angerichtet- da beginnt sich der noch nicht vollbelegte, unvollkommene orange-rote-ring mitsamt des tellers zu drehen. es ist nicht ersichtlich, wie das gelingen kann- nirgends ein drehgestell- der teller scheint über dem tisch zu schweben. aber er irritiert weder die kellnerin, noch die gäste (verwandte?) neben mir. einzig ich bin sprachlos. die kellnerin erahnte wohl mein stumme frage- sie bedeutet mir, dass dies normal wäre. der teller dreht sich langsam und sie dekoriert ihn einfach weiter...
was mag dies bedeuten? selten so farbig geträumt.
 

Samstag, 23. Februar 2008

query

neulich eine pädiophile, lesbische lieblingsoma, von der ich so entsetzt war. das passt gar nicht zu ihr!

heute mein mann als frau= deine ex, die dir zwei kinder geboren hat!
eine zweite frau, die hochschwanger von dir herumläuft und ich als deine dritte, frisch angeheiratete, die unbedingt auch von dir schwanger werden will- die auf beide eifersüchtig und es wiederum gar nicht ist, sondern das gegenteil davon- von den beiden anderen beneidet.

mein mann als deine ex mit einer tüte lila milkaschokolädchen, auf die ich unheimlich scharf bin.

dann ich in der rolle meines mannes, die beneidet wird, die völlig in sich ruht, weil sie dich schon besaß und dich immer besitzen wird.

ich versuche meinen mannfrau mit der tatsache, dass ich dir schließlich schon zwei kinder geboren hätte, die tüte abspenstig zu machen.

die hochschwangere ist gänzlich sprachlos.

wir befinden uns vor meiner schule, das ganze passiert aber in moskau, vor dem centre pompidou, im ausland und es gibt baracken.

du bist nirgendwo. schade. du bist hochgradig in und durch uns anwesend. und du spielst gar keine rolle. aber jede will dich.

ich verstehe nur noch bahnhof und triebhaftigkeit und dass alle dich herzlich lieben. aber wieso ist mein mann deine ex? und wieso ist er eine frau? bin ich nun die hochschwangere oder die frisch mit dir vermählte?

vielleicht weißt nur du die antwort. alles total verquery.
das einzige, was ich verstehe, ist, dass meine rollen immer nur auf sand gebaut sind, dass ich gar nichts von dem weiß, was du darüber denkst, dass alles da und gleichzeitig weg ist, ich bin eine minute lang deiner sicher und in der nächsten bin ich dir, bist du mir schnuppe. deine sprache findet mich /
nicht
ich weiß nicht, ob/ was du von mir willst. und was ich will, ist nähe und distanz auf engstem raum /
abstand.

einmal quer in der luft zerrissen. nix mit ruhekissen oder küssen.

zu lang anhaltende schwebezustände zermürben mich...




18.22 Uhr

warum sagen einem männer nicht wenigstens einmal in der woche, dass sie einen gern haben?

ich mag dich sehr sehr sehr.


22.15 Uhr

- 3 stunden nach der blauen blume gesucht- vielleicht muss ich ersatz für deine nehmen- denn im ausdruck war sie unkenntlich- vermatscht, unscharf, details alle zu dunkel

- der teufel steckt immer im detail- jetzt schriftproben- macht dennoch alles spaß
 

Mittwoch, 6. Februar 2008

gespenster werden bezahlt

wenn einem als kind die gespenster nicht ernst-, nicht abgenommen wurden, schleudert man sie als erwachsener den altvorderen mit voller wucht in die fresse zurück... wahrscheinilich lebenslang...

p.s.: ist der ursprüngliche adressat verloren gegangen, richtet es sich auf die ganze menschheit (im postiven, wie im negativen sinne)



13.17 uhr

die seele mit den sinnen heilen,
heißt zum beispiel auch, sich ein vollbad einzulassen
oder auch sich sonstwo voll hineinzustürzen,
sich sanft umspielen zu lassen.

ich wäre gern dein badewasser...
büchsen sind seelengefäße, weil hoffnung darin liegt.

es gibt momentan 101 seelenpostings in diesem blog :)

eines davon; oder dies



13.37 uhr

so, und nach der inneren reinigung habe ich jetzt, seit 100 jahren, mal wieder lust zu putzen.



13.52 uhr

noch mal schnell zurück:

an SCHLÜSSELBILDERN scheiden sich die GEISTER !!!!!


15.15 uhr

so wie es einem selber gut geht, fällt das glück von einem nahestehenden menschen ab... das scheint sich permanent zu wiederholen, als ob es nur ein bestimmtes gesamtbudget an glück, zufriedenheit und wohlergehen in einem haushalt gäbe, das ständig umverteilt wird... das beobachte ich im kleinen (tagtäglich) und im großen (über jahre, monate)... und das alles ergibt, wie alles auf der welt, ein wellenmuster.

wir sind wander/spring/steine, die immerzu in kosmisches wasser plumpsen.

schlagen wir annähernd zeitgleich und ortsnah durch die kosmische oberfäche, bilden wir befriedigende interferenzen. liegt alles örtlich und zeitlich getrennt, stören sich unsere wellen bei der herausbildung des eigenen musters gegenseitig. und so entstehen glück und unglück, liebe und hass.

20.58 uhr

scheiße: alte vereinnahmungs- und klett-tendenzen.

00.03 uhr

ich ärgere mich über leute, die mich hassen, wenn ich recht habe. man trennt zu wenig sache von person. warum kann man nicht einfach sagen: in der sache hast du leider recht, aber das macht dich nicht gerade liebenswert, da zeitweise zu göttlich. soll ich jetzt darauf achten, dass ich nicht zu oft hintereinander recht habe?

wer mich kennt, weiß, dass ich ständig genügend fehler mache und im gegensatz zum großen rest hier, auch noch zugebe. ärgerlich, dass einem mit falschen ansbeinpinkeln die gute laune streitig gemacht werden soll. ich will nicht wegen meines rechthabens sondern wegen meiner irrtümer kritisiert werden!!! das scheint jedoch irgendwie mühseliger zu sein.

.
 

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tja - 19. Jun, 06:59

Meine Kommentare

weitere arbeiten
des künstlers auch hier: http://paintaliciou s.org/2007/09/14/ron-mueck -hyper-realist-sculptor/
experimentisten - 30. Jun, 13:42
daß sie ihm die...
daß sie ihm die Chance gab, wie früher zu...
FranzSchiel - 14. Jun, 10:57
ganz herzlichen dank
tut gut. ja, das hätte ich auch nicht gedacht,...
mehrschichtig - 8. Jun, 15:03
lol
das finde ich ja süß ;) jede will den froschmann......
anudem - 7. Jun, 07:08
wo denn?
ich find ihn schön. so stell ich mir den kleinen...
anudem - 6. Jun, 17:38
rotes haar
ja, rotes haar ist ein interessantes motiv in den künsten...
albannikolaiherbst - 4. Jun, 13:11
danke für die blumen
ich finde es schön, wenn sich leute zusammen finden,...
albannikolaiherbst - 4. Jun, 13:06
fortsetzung
danke für die grüße und ich bin gespannt...
albannikolaiherbst - 30. Mai, 10:34

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1. 5000 Zeichen & Symbole der Welt, S. Frotscher, Hauptverlag, Bern, 2006 --*-- 2. Atlante di Ceramica e Porcellana, S. Frotscher, Lizens für Hoepli, Milano, 2005 --*-- 3. dtv- atlas Keramik & Porzellan, S. Frotscher, Deutscher Taschenbuchverlag, München, 2003 --*-- 4. Der Kyffhäuser, S. Frotscher, Landratsamt Kyffhäuserkreis & Kyffhäuser Fremdenverkehrsverband e.V., 1996 --*-- 5. Burg Falkenstein und Schloß Meisdorf, Edition Leipzig, 1995

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