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    <title>mehrschichtig : Rubrik:Traum in Kunst &amp; Literatur &amp; Kulturen</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>tja</dc:publisher>
    <dc:creator>tja</dc:creator>
    <dc:date>2008-05-07T09:56:19Z</dc:date>
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    <title>mehrschichtig</title>
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  <item rdf:about="http://mehrschichtig.twoday.net/stories/4656971/">
    <title>Novalis zum Traum</title>
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    <description>&quot;Mich dünkt der Traum eine Schutzwehr gegen die Regelmäßigkeit und Gewöhnlichkeit des Lebens, eine freie Erholung der gebundenen Phantasie, wo sie alle Bilder des Lebens durcheinander wirft und die beständige Ernsthaftigkeit des erwachsenen Menschen durch ein fröhliches Kinderspiel unterbricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne die Träume würden wir gewiss früher alt, und so kann man den Traum, wenn auch nicht als unmittelbar von oben gegeben, doch als eine göttliche Mitgabe betrachten.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wir sind mit dem Unsichtbaren näher als mit dem Sichtbaren verbunden.&quot;</description>
    <dc:creator>tja</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://mehrschichtig.twoday.net/topics/Traum+in+Kunst+%26+Literatur+%26+Kulturen&quot;&gt;Traum in Kunst &amp; Literatur &amp; Kulturen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 tja</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-30T20:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mehrschichtig.twoday.net/stories/4530655/">
    <title>Dort, wo die Träume hängen</title>
    <link>http://mehrschichtig.twoday.net/stories/4530655/</link>
    <description>&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://imageshack.us&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://img413.imageshack.us/img413/34/trspinnedy4.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Image Hosted by ImageShack.us&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://imageshack.us&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://img155.imageshack.us/img155/6782/traumfllteinoe0.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Image Hosted by ImageShack.us&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.azlyrics.com/lyrics/getupkids/illcatchyou.html&quot;target=&quot;_blank&quot;&gt;&quot;I&apos;ll Catch You&quot;; GET UP KIDS&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://imageshack.us&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://img338.imageshack.us/img338/6689/zartgewebtql8.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Image Hosted by ImageShack.us&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://imageshack.us&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://img153.imageshack.us/img153/8607/zartgewebt2bk9.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Image Hosted by ImageShack.us&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.welt-der-indianer.de/verschiedenes/legenden.html&quot;&gt;Legende des Dreamcatchers (1)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Welt jung war, begab sich ein alter spiritueller Führer der Lakota-Sioux auf einen hohen Berg. Dort hatte er eine Vision.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Vision erschien ihm Iktomi, der große Trickser und Lehrer der Weisheit, in Gestalt einer Spinne. Iktomi sprach zu dem Ältesten in einer Sprache, die nur die spirituellen Führer der Lakota verstehen konnten. Während er sprach, nahm Iktomi, die Spinne, des Ältesten Weidenreifen, der mit Federn besetzt war, einige Pferdehaare, Perlen und Opfergaben und begann, ein Netz zu spinnen. Er sprach zu dem Ältesten über die Lebenszyklen - darüber, wie wir unser Leben als Säuglinge beginnen und uns weiterbewegen zur Kindheit und dann zum Erwachsenenalter. Schließlich erreichen wir das Alter, wo für uns gesorgt wird wie für Kinder - den Zyklus vervollständigend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, sagte Iktomi, während er fortfuhr, sein Netz zu spinnen, in jeder Zeit des Lebens begegnen uns Kräfte - einige gute und einige schlechte. Wenn Du den guten Kräften zuhörst, werden sie Dich in die richtige Richtung lenken. Hörst Du aber auf die schlechten Kräfte, werden sie Dich verletzen und fehlleiten. Er fuhr fort: Es gibt viele Kräfte und verschiedene Richtungen, welche hilfreich sein können und Dich unterstützen, in Harmonie mit der Natur wie auch mit dem Großen Geist und seinen wundervollen Lehren zu leben, und solche, die sich einmischen und stören. Die ganze Zeit, während die Spinne sprach, fuhr sie fort, ihr Netz zu weben, beginnend an der Außenseite und zur Mitte hinarbeitend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Iktomi seine Erläuterungen beendet hatte, gab er dem Lakota-Ältesten das Netz und sagte: Schau, das Netz ist ein vollkommener Kreis, aber da ist ein Loch im Zentrum des Kreises. Benutze das Netz, um Dir und Deinem Stamm zu helfen, Eure Ziele zu erreichen und nutze die Ideen, Träume und Visionen Deines Volkes in sinnvoller Weise. Wenn Du an den Großen Geist glaubst, wird das Netz Deine wertvollen Ideen einfangen, während die schädlichen durch das Loch verschwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lakota-Älteste gab seine Vision an sein Volk weiter, und nun gebrauchen die Sioux-Indianer den Dreamcatcher als Netz des Lebens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dreamcatcher wird über ihren Betten aufgehängt, um ihre Träume zu sieben. Das Gute ihrer Träume wird im Lebensnetz gefangen und begleitet sie - aber das Böse rinnt durch das Loch im Zentrum und ist nicht länger ein Teil von ihnen. Die Sioux glauben, daß der Dreamcatcher das Schicksal ihrer Zukunft entscheidet.
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;center&gt;
&lt;a href=&quot;http://imageshack.us&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://img413.imageshack.us/img413/2237/stoffausdemtrumesindek7.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Image Hosted by ImageShack.us&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://imageshack.us&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://img505.imageshack.us/img505/8269/netzbi6.jpg&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;Image Hosted by ImageShack.us&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/center&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.welt-der-indianer.de/verschiedenes/legenden.html&quot;&gt;Legende des Dreamcatchers (2)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine traurige alte Frau des Stammes der Ojibwa-Indianer kam vor sehr langer Zeit zur weisen alten Spinnenfrau. Sie klagte der weisen Spinnenfrau ihr Leid und erzählte ihr, dass ihre kleine Tochter nachts von bösen Albträumen heimgesucht werde und deshalb sehr schlecht schlafen könne. In ihrer Verzweiflung bat die Mutter die weise Spinnenfrau um Rat und ihre Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spinnenfrau antwortete ihr: »Nimm andächtig einen Zweig der Weide am Fluss und biege ihn zu einem heiligen Kreis. Fülle diesen Kreis mit einem Spinnengeflecht aus. Arbeite ihn sorgsam aus. Danach hänge ihn über die Schlafstätte Deines Kindes. Die bösen Träume werden sich in dem Geflecht verfangen, die guten Träume werden weiterhin den Weg zu Deiner Tochter finden.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mutter befolgte den Rat der weisen Spinnenfrau und fertigte sorgfältig den ersten Traumfänger. Nachdem sie ihn über das Bett ihrer Tochter gehängt hatte, konnte ihre Tochter wieder ruhig schlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Friedrich Nietzsche, Morgenröte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allem wollt ihr verantwortlich sein! Nur nicht &lt;br /&gt;
für eure Träume! Welche elende Schwächlichkeit, &lt;br /&gt;
welcher Mangel an folgerichtigem Mute! &lt;br /&gt;
Nichts ist mehr euer eigen als eure Träume. &lt;br /&gt;
Nichts mehr euer Werk! &lt;br /&gt;
Stoff, Form, Dauer, Schauspieler, Zuschauer - in &lt;br /&gt;
diesen Komödien seid ihr alles selber!&lt;br /&gt;


&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.</description>
    <dc:creator>tja</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://mehrschichtig.twoday.net/topics/Traum+in+Kunst+%26+Literatur+%26+Kulturen&quot;&gt;Traum in Kunst &amp; Literatur &amp; Kulturen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 tja</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-13T20:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mehrschichtig.twoday.net/stories/3401090/">
    <title>Der Traum bei Alfred Kubin</title>
    <link>http://mehrschichtig.twoday.net/stories/3401090/</link>
    <description>&lt;i&gt;Fast jede Nacht brachte mir entlegene Begebenheiten, und ich bin der Meinung, dass diese Traumbilder auf engste verkettet waren mit Erlebnissen meiner Ahnen, deren seelische Erschütterungen sich vielleicht sogar organisch geprägt und vererbt haben. Noch tiefere Traumschichten öffneten sich mir im Aufgehen in Tierexistenzen, ja im bloßen bewußten Hindämmern in Urelementen. Diese Träume waren Abgründe, denen ich mich willenlos preisgeben sah.&lt;p&gt;
&lt;center&gt;*&lt;p&gt;
Ich fand seit jeher unsere Welt &lt;br /&gt;
durch und durch gespenstig.&lt;p&gt;
Die Menschen wollen das Leben enträtseln.&lt;br /&gt;
Mir aber macht erst das Geheimnis des &lt;br /&gt;
Lebens das Leben schön und lebendig.&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/center&gt;&lt;/p&gt;&lt;/i&gt;&lt;center&gt;*&lt;/center&gt;&lt;p&gt;
Alfred Kubin in seinem phantastischen Roman &quot;Die andere Seite&quot;, 1909&lt;p&gt;

Ein Buch, welches mich 1980 total gefesselt und zum Schaudern gebracht hat, das ich nun versuche, mit neuen Augen zu lesen, um zu untersuchen, ob es diese Wirkung auch heute noch auf mich ausübt. Es war stellenweise unerträglich, grauenhaft...&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich ließ mich die Untergangsstimmung eines lieben Menschen jetzt gerade unbewusst darauf zurückgreifen... anders kann ich es mir nicht erklären...&lt;p&gt;
&lt;i&gt;&quot;Eine surrealistische Parabel mit märchenhaften Zügen&quot;&lt;/i&gt;, tituliert Ruth Greuner 1980 das Werk, ohne paradiesische Erwartungshaltung sondern mit einem Bündel bestimmter und unbestimmter Angst, mit der Begegnung mit dem Bösen, mit dem Einbruch ins Nichts. &lt;br /&gt;&lt;p&gt;

&lt;i&gt;&quot;&lt;b&gt;Ein unheimlicher Prozess der &lt;i&gt;Zerbröckelung&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; - eine &lt;i&gt;&lt;b&gt;Krankheit der leblosen Materie&lt;/b&gt;&lt;/i&gt; - setzt ein. Erträglich wird die Agonie Perles für den Maler (Kubin) durch eine Art Gefühllosigkeit, einen Zustand unbeteiligter Entrückung, wobei das Bewusstsein seine Eindrücke zwar &lt;i&gt;&lt;b&gt;belichtet&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;, aber nicht &lt;i&gt;&lt;b&gt;entwickelt&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;. Der Autor inszeniert die Zertrümmerung seines Traumstaates wie eine Wagner- Oper. Fest und Kult verwandeln sich zu Orgien. Barbarisch- Atavistisches im Unterbewusstsein der Träumer sprengt den Alltag und stürzt das Land in einen Selbstvernichtungstaumel, dem nur ein Sinn abgewonnen werden kann: Schöpfung ist Zerstörung, Zerstörung ist Schöpfung - &lt;i&gt;&lt;b&gt;Der Demiurg ist ein Zwitter.&lt;/b&gt;&quot;&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;(Ruth Greuner, 1980)
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>tja</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 tja</dc:rights>
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