Schattenreich

Donnerstag, 3. Juli 2008

seinem schatten nachlaufen

Image Hosted by ImageShack.us6/2008, bei V.
 

Mittwoch, 2. Juli 2008

wenn schatten einem etwas vormachen

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dann könnte man draus lernen...
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bei den V.s bei Brakel, 6/2008
 

Freitag, 28. Dezember 2007

Melancholie und Kunst (!)

- ein thema, das für uns momentan hochinteressant erscheint und das auf mitdiskutanten im Metabett wartet.

darum ranken sich ja auch zufällig (?) und mehr oder weniger eng einige beiträge in diesem blog, z.B. jene hier:

- Abschied
- Schattenreich
- Apokalypsen
- eine collagegeschichte- summer of love
- Malewitsch-Projekt

und bei dieser verlinkung, warf ich einen blick auf Roberts blog (feldulme), der schon lange nicht mehr hier war, sich anscheinend auch mit diesem thema beschäftigt...

ich möchte einerseits scharfe grenzen zwischen dem krankheitsbild und einer vorübergehenden melancholie ziehen- aber andererseits (und angesichts der hochkunst, die daraus entstehen kann) wehrt sich etwas gegen solch eine klassifizierung zwischen kranken und gesunden in mir, wo es doch mannigfaltige ausprägungen und überschneidungen gibt. der extrem in manisch-depressivem/ bipolarem grund verhaftete bedarf ganz sicher einer begleitung, wie es mir als laie, nach dem lesen dieses artikels einleuchtet. das herunterdrücken bestimmter messwerte geht wahrscheinlich allerdings auch mit einem verlust oder einer minderung dieser kreativen potenz einher...

und angesichts dieser oben aufgelisteten verlinkung (neben einer mehrmonatigen art depression nach dem tod meiner oma) könnte ich den eindruck von mir gewinnen, ich hätte genügend, wenn auch schwache, depressive phasen hinter mir... *grübel*
 

Seelenstaub (11)

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Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5
Teil 6
Teil 7
Teil 8
Teil 9
Teil 10


.
 

Dienstag, 4. Dezember 2007

mit den schatten im nacken

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traum geklaut (2)

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Montag, 17. September 2007

Misstrauen

"Misstrauen ist eine Axt am Baum der Liebe."
(Russisches Sprichwort)
 

Freitag, 10. August 2007

Putzige Schweinereien auf dem Dach des Britischen Museums in London

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Montag, 2. Juli 2007

Totenbretter als Seelenbrücken

Zumutungen von Kunst oder schlichtes Ritual?

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"Das andere Heimatmuseum"
Schloss Lind
St. Marein / Neumarkt


Unser nächstes Buch wird sich mit Bestattungsritualen in der Welt beschäftigen. Per Zufall stieß ich gerade auf dieses grausige Foto und las...
Dieser Aufsatz war ganz interessant:


"Bevor Särge allgemein üblich wurden, wurden Tote auf einem Brett aufgebahrt und darauf zu Grabe getragen. Nach dem Begräbnis wurden die Bretter verbrannt, sie konnten aber auch bis zum nächsten Todesfall aufgehoben werden. Erst später wurden solche Totenbretter beschriftet, an Hauswänden aufgehängt oder anderen Orten zur Erinnerung an die Verstorbenen aufgestellt. Das Totenbrett kennt aber auch eine zweite Bedeutung. Solche Bretter legte man als Brücke für die Seelen der Verstorbenen auf dem Weg ins Jenseits über Gräben, Bäche und sumpfige Stellen. Sie sollten möglichst rasch verfaulen, damit die Seele zur Ruhe komme. Mancherorts wurden solche Bretter zur Herstellung von Taubenschlägen benutzt. Man glaubte, aus so gefertigten Schlägen entflögen die Tauben nicht.


Das Verhältnis früherer Gesellschaften zu den Toten war schwierig. Es galt, eine möglichst klare Trennlinie zwischen Lebenden und Toten zu ziehen. Es galt, die Rückkehr der Toten - und zwar insbesondere jener, mit denen man in enger Verbindung stand - zu verhindern. Man denke an die mancherorts bekannten Totenfenster, die nach Stunden wieder verschlossen wurden, um die Rückkehr der Seele zu verhindern. Wurden die Bretter, über die der Sarg zum Grab getragen wurde, nach dem Begräbnis wieder entfernt, dann kam dem eine ähnliche Bedeutung zu.

Das Totenbrett ist außer Gebrauch gekommen. Wer will denn heute noch einen Toten aufgebahrt sehen, und schon gar auf einem Brett, mit Stricken festgebunden. Tote sind zu einem Entsorgungsgut geworden. Ihre Entsorgung geschieht professionell, geradezu keimfrei, allen Betriebsauflagen und Bestimmungen des Umweltschutzes entsprechend. Die Erdbestattung bedeutet keine Gefährdung des Grundwassers, die bei der Feuerbestattung auftretenden Emissionen liegen unter den Grenzwerten.

Wenn sich heute noch jemand mit Totenbrettern beschäftigt, dann der Künstler Aramis, der zahllose davon angefertigt hat. Das erste Brett machte er für sich, die nächsten beiden für Frau und Kind, die restlichen für Unbekannte. Seines trägt die Inschrift: "TOTENBRETT DES . ADAM . ARA . MIS . PETER . HANS . 10. II. 1950 RUHE." Diese Bretter sind in dem von Aramis eingerichteten "anderen Heimatmuseum" zu sehen.

(...)

Später sollte ich begreifen, dass man das "andere Heimatmuseum" nicht an den üblichen musealen Kategorien messen darf. Man muss es anders lesen, und zwar nicht über Details, sondern über das Gesamte, die Masse der Objekte. Man muss sich dem eigenen Assoziationsstrom überlassen, den unterschiedlichsten Widerständen, die bei einem geweckt werden. Aramis spricht denn auch von "assoziative Installationen". Dem Einwand historischer Ungenauigkeit ist schon entgegenzuhalten, dass es sich seiner Arbeit verdankt, dass kaum eines der vielen vor allem kleineren Außenlager so gut dokumentiert ist wie das des Schlosses Lind. Zweifellos ist das Projekt Schloss Lind ein Gesamtkunstwerk. Von unten bis oben ist es von leidenschaftlicher Arbeit durchdrungen. Es bedarf ständiger Ergänzung und Wartung. Selbst das Laub auf dem Bretterboden, welches wirkt, als hätte es der Wind zufällig hierher getragen, muss in Position gebracht werden. Überall bedarf es des Augenmerks des Künstlers.
(...)
Der furchtlose Junge im Grimmschen Märchen legt sich mit einem Toten ins Bett, als alle anderen Versuche, ihn zum Leben zu erwecken, scheitern. Und tatsächlich wird er wieder warm und fängt an sich zu regen. Der Junge muss die Erfahrung machen, dass der Erweckte sich als undankbar erweist, versucht dieser doch, ihn zu erwürgen. "
 

Sonntag, 15. April 2007

Topfmonster

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Dienstag, 13. März 2007

Zyklus: Theater im Schattenreich (3/ 2006)

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Der Auftritt von König (mächtig, gewaltig) und
Königin (schüchtern, demütig)

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Der Torwächter (jung, tollkühn)

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Die Nachtigall (laut, aber nicht trapsend)

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Die Schindmähre (müde, durstig, schlapp)


.
 

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Meine Kommentare

hihi
beziehst du das auf dieses oder auf das bild darüber?
mehrschichtig - 29. Aug, 21:05
besten dank nach B.......
hätte ich schon gern deine assoziationen. :)
mehrschichtig - 28. Aug, 23:53
das ist ja interessant
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1. 5000 Zeichen & Symbole der Welt, S. Frotscher, Hauptverlag, Bern, 2006 --*-- 2. Atlante di Ceramica e Porcellana, S. Frotscher, Lizens für Hoepli, Milano, 2005 --*-- 3. dtv- atlas Keramik & Porzellan, S. Frotscher, Deutscher Taschenbuchverlag, München, 2003 --*-- 4. Der Kyffhäuser, S. Frotscher, Landratsamt Kyffhäuserkreis & Kyffhäuser Fremdenverkehrsverband e.V., 1996 --*-- 5. Burg Falkenstein und Schloß Meisdorf, Edition Leipzig, 1995

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