wieso raupen mir die tür verschließen (2)
wenn raupen die tür verschließen (1)
24.10.07, 23 uhr
eines ist merkwürdig. zur aufarbeitung dieser kleinen raupenphobie (meine vogelphobie war/ ist wesentlich größer) öffnete ich heute ein paar gut versteckte türchen... betrachtete einige fotos verschiedener sorten im netz.
einerseits stelle ich fest, dass ich kühner auf die fotos schaue, als erwartet- wohl wegen dieser unbeweglichkeit im bild und wegen der eindimensionalität des fotos, die mich heute nur bei den unangezogenen, nackten exemplaren leicht erschaudern lässt (im gegensatz zu denen in der freien wildbahn). und warum ärgern mich eigentlich nur die nackten? weil es so unanständig ist, ihnen ungeniert zwischen die beinchen zu schauen?
andererseits gibt es vielleicht zu prägende ersteindrücke, die sich mit heutigem wissen nicht ganz überlagern, die mich weiterhin immer noch vor raupen/ maden/ würmern in bedrängnis bringen. oder muss ich das etwa viel öfter anschauen? ich frage mich gerade so einiges...
wahrscheinlich ist es einmal eine lebensnotwendige eigenschaft gewesen, sich vor den dingern zu schützen, weil sie in der regel auf verdorbene speisen hinweisen. gewürm muss die mundspalte verschließen. ... trifft natürlich nicht auf aborigines und andere naturvölker zu, die sich von larven, insekten u.ä. ernähren, weil sie die knappen eiweißvorräte damit ergänzen und weil sich hier andere esskulturen ausprägt haben.
wenn ich es genau betrachte, ekelt mich vieles an, was tierisch nackt ist (eher kleines als großes), z.b. auch nackte mäuseschwänze- nicht die ganze maus, nö, nur ihr schwanz. viele ekeln sich eher vor spinnen- ich nicht, die sind ja angezogen.
was mich allerdings am allermeisten erschaudern lässt, sind nicht in erster linie blutegel sondern schleimige nacktschnecken. ich weiß nicht, woher so etwas kommt. vielleicht wurde es mir anerzogen oder ich bin so ein er-schreckliches häufchen. ich kann damit leben, das beeinträchtigt mich nicht groß. das tierisch nackte ist ja auch nicht ständig vor meiner nase...
es sind übrigens auch die oft merkwürdig irrationalen bewegungen, die manche raupen & würmer veranstalten, die mich abstoßen.
was einem aber auch für gedanken bei dieser eiseskälte durch den kopf kriechen.!
also froh, dass sich der kringel verkringelt hat, klingle ich, damit man mir öffne. hoffentlich öffnet, denn, wenn jetzt niemand daheim ist, muss ich mich nach einer notlösung umsehen... vielleicht bei den nachbarn klingeln.
doch was sag ich denen, warum sie mir öffnen sollen? dass ich meinen schlüssel verloren habe? (so wie damals, als ich achtjährig heimlich vor der schule ausging, meinen schlüssel beim blumenpflücken verlor und einen tag schwänzte... igitt... s c h w ä n z t e... m ä u s e s c h w ä n z t e, ich war ja noch sehr klein... damals trug ich übrigens r a t t e n s c h w ä n z e! lauter so furchtbare wörter!)

Biggy, die große gwürmschwanzdämonin
p.s.: übrigens, diese dämonin hat mich gefunden, hab sie gar nicht gezielt gesucht. manchmal ringeln sich die themen dieses blogs ganz unauffällig-augenfällig umeinander. als wüsste mein unterbewusstsein mehr als ich... zumal... ich habe gerade heute auch noch einen zweiten artikel über den Z U F A L L geschrieben...
und jetzt weiß ich, warum dieser verdammte blog seine tür nur nach innen öffnet... da kann ja nichts reinrauskommen.
25.10.07, 01.20 uhr
ich geb mir jetzt die volle dröhnung! vielleicht hilfts ja: augen auf!!!

... noch mutiger... mit beiden beinen in der scheiße... mahlzeit...
26.10.07, 02.00 Uhr
und ein superdanke an andre, der heute luthers geologischen scheißhaufen zu meinen würmern serviert! haha... ;)
.
24.10.07, 23 uhr
eines ist merkwürdig. zur aufarbeitung dieser kleinen raupenphobie (meine vogelphobie war/ ist wesentlich größer) öffnete ich heute ein paar gut versteckte türchen... betrachtete einige fotos verschiedener sorten im netz.
einerseits stelle ich fest, dass ich kühner auf die fotos schaue, als erwartet- wohl wegen dieser unbeweglichkeit im bild und wegen der eindimensionalität des fotos, die mich heute nur bei den unangezogenen, nackten exemplaren leicht erschaudern lässt (im gegensatz zu denen in der freien wildbahn). und warum ärgern mich eigentlich nur die nackten? weil es so unanständig ist, ihnen ungeniert zwischen die beinchen zu schauen?
andererseits gibt es vielleicht zu prägende ersteindrücke, die sich mit heutigem wissen nicht ganz überlagern, die mich weiterhin immer noch vor raupen/ maden/ würmern in bedrängnis bringen. oder muss ich das etwa viel öfter anschauen? ich frage mich gerade so einiges...
wahrscheinlich ist es einmal eine lebensnotwendige eigenschaft gewesen, sich vor den dingern zu schützen, weil sie in der regel auf verdorbene speisen hinweisen. gewürm muss die mundspalte verschließen. ... trifft natürlich nicht auf aborigines und andere naturvölker zu, die sich von larven, insekten u.ä. ernähren, weil sie die knappen eiweißvorräte damit ergänzen und weil sich hier andere esskulturen ausprägt haben.
wenn ich es genau betrachte, ekelt mich vieles an, was tierisch nackt ist (eher kleines als großes), z.b. auch nackte mäuseschwänze- nicht die ganze maus, nö, nur ihr schwanz. viele ekeln sich eher vor spinnen- ich nicht, die sind ja angezogen.
was mich allerdings am allermeisten erschaudern lässt, sind nicht in erster linie blutegel sondern schleimige nacktschnecken. ich weiß nicht, woher so etwas kommt. vielleicht wurde es mir anerzogen oder ich bin so ein er-schreckliches häufchen. ich kann damit leben, das beeinträchtigt mich nicht groß. das tierisch nackte ist ja auch nicht ständig vor meiner nase...
es sind übrigens auch die oft merkwürdig irrationalen bewegungen, die manche raupen & würmer veranstalten, die mich abstoßen.
was einem aber auch für gedanken bei dieser eiseskälte durch den kopf kriechen.!
also froh, dass sich der kringel verkringelt hat, klingle ich, damit man mir öffne. hoffentlich öffnet, denn, wenn jetzt niemand daheim ist, muss ich mich nach einer notlösung umsehen... vielleicht bei den nachbarn klingeln.
doch was sag ich denen, warum sie mir öffnen sollen? dass ich meinen schlüssel verloren habe? (so wie damals, als ich achtjährig heimlich vor der schule ausging, meinen schlüssel beim blumenpflücken verlor und einen tag schwänzte... igitt... s c h w ä n z t e... m ä u s e s c h w ä n z t e, ich war ja noch sehr klein... damals trug ich übrigens r a t t e n s c h w ä n z e! lauter so furchtbare wörter!)

Biggy, die große gwürmschwanzdämonin
p.s.: übrigens, diese dämonin hat mich gefunden, hab sie gar nicht gezielt gesucht. manchmal ringeln sich die themen dieses blogs ganz unauffällig-augenfällig umeinander. als wüsste mein unterbewusstsein mehr als ich... zumal... ich habe gerade heute auch noch einen zweiten artikel über den Z U F A L L geschrieben...
und jetzt weiß ich, warum dieser verdammte blog seine tür nur nach innen öffnet... da kann ja nichts reinrauskommen.
25.10.07, 01.20 uhr
ich geb mir jetzt die volle dröhnung! vielleicht hilfts ja: augen auf!!!

... noch mutiger... mit beiden beinen in der scheiße... mahlzeit...
26.10.07, 02.00 Uhr
und ein superdanke an andre, der heute luthers geologischen scheißhaufen zu meinen würmern serviert! haha... ;)
.
tja - 25. Okt, 23:27







Trackback URL:
http://mehrschichtig.twoday.net/stories/4380282/modTrackback