Montag, 16. Januar 2012

Skoda Jahreswagen, kaufen oder nicht?

Eigentlich traue ich den ausländischen Fahrzeugherstellern nicht so richtig über den Weg. Ich habe da mal eine ganz blöde Erfahrung gemacht. Mein Opa hatte mir seinen alten Wagen geschenkt. Der sah ja richtig gut aus. Keine Roststellen und von der Form und Größe her eine nette Mittelklasselimousine. Bis sich dann der Kühler verabschiedet hat. Da hab ich ewig warten müssen, bis die Werkstatt das Ersatzteil ranschaffen konnte. Der Hersteller saß in Asien und schickte nur jeden Monat einmal einen Seecontainer mit Ersatzteilen rüber. Als ich dann auch noch erfuhr, dass der für das Modell aus der Ersatzteilhaltepflicht raus ist, habe ich das Fahrzeug aber ganz schnell verkauft...

Na ja, und jetzt überlege ich. Skoda Jahreswagen, kaufen oder nicht? Eigentlich ist der Skoda ja schon ein sehr solides Fahrzeug, das man vor allem ziemlich preiswert bekommt. Die Tschechen haben da auch schon mehr als ein Jahrhundert Erfahrung im Autobau. Und wenn ich mir überlege, dass die allein im Jahr 2010 über eine Dreiviertelmillion Fahrzeuge ausgeliefert haben… Wenn ich mich richtig erinnere, gehört Skoda nun auch schon zwei Jahrzehnte zu Volkswagen. Und VW kann es sich nicht leisten, da irgendeinen Mist zu liefern oder Engpässe bei den Ersatzteilen zu riskieren. Die haben ja immerhin einen guten Namen zu verlieren. Der Marktanteil von Skoda bei den Verkäufen in Deutschland ist in den letzten Jahren kräftig gestiegen. 1997 war es nicht einmal ein Prozent der Fahrzeuge und 2009 konnten die Tschechen mit ihren Fahrzeugen die Fünf-Prozent-Marke wieder überspringen. Ich werde wohl zugreifen, vor allem weil mir der Händler ein richtig gutes Angebot gemacht hat. Ich muss gerade einmal zwei Drittel des Neupreises zahlen, obwohl der Wagen nicht mal 25.000 Kilometer runter hat. Also noch nicht mal richtig eingefahren. Und die Herstellergarantie läuft ja auch noch, da kann nicht viel passieren. Und… ich brauch bei dem Preis nicht mal einen Kredit. Das ist das Beste daran.

Dienstag, 10. Januar 2012

Gute Vorsätze

"Alle Jahre wieder"... das trifft nicht nur auf mehr oder weniger ernst gemeinte Vorsätze fürs neue Jahr zu, sondern bei mir leider auch auf den Kaufrausch vor Weihnachten. Und diesmal war es besonders schlimm: Zuerst Weihnachtsgeschenke für Freunde und Verwandte, dann kaufte ich für mich ein: Erst Unmengen von Weihnachtsdeko und Schnickschnack, dann kam die große Kälte, also neue Winterkleidung und - schuhe. Jeden Samstag und mehrere Abende in der Woche verbrachte ich so mit Shoppen.
Zu Weihnachten war ich völlig erledigt; in meiner Wohnung befindet sich eine ausufernde Kollektion von Staubfängern, meine Schränke quellen über und in der Küche stapelt sich nie benutztes Geschirr.

Deswegen habe ich mir für 2011 vorgenommen, nichts Unnötiges mehr zu kaufen. Ich fahre nur noch in die Stadt, wenn ich wirklich etwas brauche, keine samstäglichen Shopping-Touren mehr, nur so aus Gewohnheit.
Und das habe ich bis jetzt durchgehalten: Am letzten Samstag habe ich gemütlich ausgeschlafen und dann einen langen Spaziergang mit meinem Hund gemacht. Das hat nicht nur meinen Geldbeutel geschont, sondern war auch wesentlich entspannender als meine üblichen Ausflüge in die Innenstadt!
Drückt' mir die Daumen, dass ich nicht wieder schwach werde!

Montag, 2. Mai 2011

Musik für 2

Musik ist mehr als nur eine Anreihung von Tönen. Sie kann das Verhalten des Zuhörers maßgeblich beeinflussen. Ist jemand traurig und hört traurige Musik, so fließen schnell die ersten Tränchen. Verliebte hingegen hören gerne Liebeslieder, die sehr langsam und romantisch sind. Schnell ist dann ein Lied gefunden, welches für das Paar als das gemeinsame Lied bezeichnet wird. Der erste Kuss, das erste gemeinsame Mal oder die Hochzeit – die Musik, die im Hintergrund läuft, prägt sich manchmal bei Personen derartig ein, dass sie auch noch Jahrzehnte später durch bestimmte Lieder an diese Situationen erinnert werden.

Dan wird beispielsweise bei einem Song immer wieder daran erinnert, wie er in der Disco einen ganz besonders coolen Move hinlegen wollte und stattdessen ausrutsche und sich das Bein brach. Statt zu beeindrucken, wurde Dan zum Verlierer des Abends. Doch ein Gutes hatte dieser Zwischenfall: er lerne seine heutige Freundin Nina kennen. Da auch sie sich an die Musik erinnern kann, die Dans Verhalten provozierte, haben beide kurzerhand entschlossen, dieses Lied als „ihren Song“ zu klassifizieren. So hat alles seine schlechten, aber auch seine guten Seiten.

Erdgaspreise vergleichen – Warum ist das so wichtig?

Als ich mir damals meine Wohnung gesucht habe, standen von Anfang an auch Faktoren wie die thermische Isolierung im Mittelpunkt. Schließlich sollen mich ja die künftigen Betriebskosten nicht arm machen. Einen Vorteil habe ich bei meiner Wohnung auf jeden Fall. Ich habe eine Etagenheizung und kann den Versorgervertrag selbst abschließen. Dadurch bin ich nicht an die Vorgaben des Eigentümers oder eines von ihm beauftragten Verwalters gebunden.

Das ist auch gut so, denn bei denen werden die Kosten nur an die Mieter durchgereicht. Deshalb glaube ich nicht unbedingt, dass sie sich die Mühe machen und die Erdgaspreise vergleichen würden, um den wirklich günstigsten Anbieter finden zu können. Ich hab mir die Zeit genommen. Sind ja nur ein paar Minuten und alles, was man dazu braucht, sind die eigene Postleitzahl und der Jahresverbrauch. Und selbst ich, der ich für alles und jedes den Preis vergleiche, muss gestehen, dass ich über die dabei aufgetauchten Differenzen doch etwas überrascht war.

Bisher hatte ich so einen Standardtarif für jedermann, der wohl beim Gasbezug zum Kochen als auch beim Gasbezug zum Kochen und Heizen genommen werden kann. Ich hab aber beim Erdgaspreise Vergleichen schnell festgestellt, dass der sich bei mir nicht rechnet. Mein Verbrauch liegt so hoch, dass ich besser wegkomme, wenn ich mir einen Tarif wähle, der eine etwas höhere Grundgebühr mit niedrigen Preisen pro Kubikmeter kombiniert. Umgekehrt gibt es auch Tarifmodelle mit niedrigen Grundgebühren und hohen Preisen für den Kubikmeter. Den würde sich sicherlich nehmen, wenn ich mit dem Gas nur kochen müsste. Auf jeden Fall kann ich mit meinem neuen Tarif einige Zehn-Euro-Scheine über das Jahr hinweg einsparen.

Samstag, 16. April 2011

Mal was für die gute Laune

Hier ein schönes Video von einer meiner Lieblings Bands: Hammerfall:

Süchte...

Es gibt wahrscheinlich nichts, was süchtiger macht als Computerspiele. Wenn sie dann noch kostenlos und per Online jederzeit abrufbar sind, können sie einen Tagesablauf recht nachhaltig beeinflussen. So auch bei mir...

Eigentlich habe ich mich immer davor, Online Spiele spielen zu wollen, versteckt. Schließlich halten die bloß von der Arbeit ab, sind pädagogisch nicht wertvoll und überhaupt. Was soll dieses sinnlose rumklicken und Obst oder Geld sortieren? Gibt es nichts Wichtigeres? Den Weltfrieden retten oder so?

Nun ja, bei mir gibt es seit einigen Wochen nichts mehr, was wichtiger ist. Und irgendwie komme ich von dem Zeug auch nicht mehr los. Die Sucht hat mich voll im Griff. Kennt vielleicht jemand ein Gegenmittel? Oder irgendetwas, was die Spiele auf meinem Rechner nicht mehr starten lässt?

In diesem Sinne: Ich muss nun mal Obst sortieren.

Sonntag, 27. Februar 2011

"Ladylike - Jetzt erst recht" mit Monika Bleibtreu

In der Komödie "Ladylike" (Regie: Vanessa Jopp, Romanvorlage von Ingrid Noll) hatte die 2009 verstorbene Monika Bleibtreu an der Seite von Gisela Schneeberger ihren letzten großen filmischen Auftritt. Zwischen den beiden Hauptprotagonistinnen und ihren männlichen Pendants entspinnt sich ein furioses Drama um Altersverzweiflung, Tod, Aufbegehren und späte Leidenschaft. Die Eingangssequenz - ein Abtauchen in blaugrünes Wasser - lässt noch an eine abschließende Rückblende von dem Ende glauben, zumal vom Text unterstützt und durch ein kurz darauf folgendes Bild: die Hauptdarstellerin mit dem Strick um den Hals - scheinbar bestätigt. Doch das Leben gibt der Lore Winter, deren Ehemann sie gerade als frischgebackener Papa verlässt, keine Zeit für einen Schlussstrich. Das Telefon klingelt. Am anderen Ende: Ihre ewig nicht getroffene Jugendfreundin Anneliese, die offenbar gerade ihren Ehemann in Jenseits befördert hat. Die beiden Damen gründen eine WG, betrügen ein wenig, werden selbst betrogen und landen schließlich den großen Coup, der dem Film die unnachahmliche Würze verleiht. Man weint und lacht herzlich als Zuschauer bei diesem Meisterwerk an Dramaturgie, Tiefsinn und Schauspielkunst.

Warum jeder Mensch die Stromanbieter vergleichen sollte

Als ich „damals“ in meine neue Wohnung eingezogen bin, ging alles ein wenig hektisch zu. Deshalb habe ich auch bei der gesamten Versorgung auf die erstbesten Angebote zugegriffen. Dass das eine Fehlentscheidung war, hab ich letztens schon an meiner etwas schwächelnden DSL Leistung gesehen und ganz schnell nachbessern lassen. Aktuell bin ich beim Stromanbieter Vergleichen.

Wir haben erst kürzlich im Freundeskreis über die aktuellen Preise gesprochen und dabei habe ich festgestellt, dass ich unserer Runde zu den beiden mit den höchsten Strompreisen gehöre. Das nagt natürlich gehörig an meinem Stolz, denn eigentlich habe ich den Ruf, ein schlauer Sparfuchs zu sein. Deshalb habe ich noch am gleichen Tag mit dem Stromanbieter Vergleichen begonnen.

Stimmt, die Tarife unserer Stadtwerke können schon seit einiger Zeit nicht mehr mit den aktuellen Tarifen einiger anderer Anbieter mithalten. Das betrifft vor allem die Kombination aus Grundgebühren und den Preisen pro Kilowattstunde. Wir verbrauchen relativ wenig Strom. Da lohnt es sich durchaus, einen höheren Kilowattstundenpreis zu Gunsten niedrigerer Grundgebühren in Kauf zu nehmen. Bei größeren Haushalten mit einem hohen Stromverbrauch sollte man sich einen Stromanbieter suchen, wo die Verbrauchspreise niedrig sind. Na auf jeden Fall habe ich einen Tarifwechsel in die Wege geleitet. Hab auch schon mal hochgerechnet. Die daraus resultierenden Einsparungen dürften sich bei uns so um die hundert Euro bewegen.

Donnerstag, 6. Januar 2011

Die Sonne

Die Wintermonate machen mich einfach fertig. Dabei stören mich weniger die endlosen Schneemassen, die sich überall auftürmen und Autofahrten zu wahren Abenteuern machen. Auch mit der Kälte komm ich ganz gut zurecht. Es fällt mir zwar zugegebenermaßen schwer, mich in der Frühe aufzuraffen und in der Kälte durch die Wohnung in die Dusche und Küche zu huschen. Einmal angezogen und fest eingepackt machen mir aber auch Raumtemperaturen nichts aus, die bedeutend unter den 20 °C liegen. Nein, mich stört vielmehr, dass ich nicht mehr die Sonne sehe. Dabei fehlt mir in den tristen Wintermonaten einfach alles, was uns die Sonne zu bieten hat. Die Wärme und das Licht, welches ein Zeitgefühl ermöglicht und auch Aktivitäten im Freien zulässt.

Vor allem stört mich aber meine Stimmung, die ohne Sonnenlicht merklich in den Keller sinkt. Oft dachte ich, es geht nur mir so. Vor kurzem sah ich aber eine Statistik, nach welcher vor allem in skandinavischen Ländern während der dunklen Wintermonate die Suizidraten deutlich ansteigen. So weit treibt mich das Fehlen des Sonnenlichtes im Winter zum Glück nicht. Die Sonne mag ich aber trotzdem bedeutend lieber.

Gute Küchenmesser

Lange habe ich es nicht eingesehen, Geld für ordentliche gute Küchenmesser auszugeben. Warum denn auch siebzig Euro für ein Messer hinblättern, wenn ich woanders einen ganzen Block für zwanzig haben kann? Die sind dann zwar ein bisschen schärfer, aber so groß kann der Unterschied ja nicht sein - dachte ich. Bis ich dann mal in der Küche meines Vaters stand und er mir ganz stolz sein neustes Messer vorgeführt hat.

Ein paar Tage vorher hatte er sich ein neues japanisches Küchenmesser gekauft. Ziemlich teuer, wie er zugab, aber verdammt scharf. Nach einem Probeschnitt war klar: sowas will ich auch. Und damit ging die Suche los. Erst habe ich mich mal im Internet umgesehen, was es alles so gibt auf dem Markt und habe ein paar Meinungen zu verschiedenen Messern gelesen. In ein paar Foren brechen da regelrechte Glaubenskriege aus. Deutsches Messer oder japanisches, Kullenschliff oder nicht, spezielle Form oder Allzweckmesser...

Am Ende war ich mehr verwirrt als informiert und bin in ein Fachgeschäft gegangen. Und nachdem ich ein paar Messer in der Hand hatte, hatte ich meines gefunden. Und schneide seitdem mit nichts anderem mehr. Die Investition hat sich wirklich gelohnt.

DSL Tarife vergleichen und die eigene Geldbörse schonen

Noch ist es noch so lange her, dass wir im Freundeskreis zusammen saßen und das Thema DSL Tarife Vergleichen am Wickel hatten. Nick wollte mich ja unbedingt zu einer 16.000er Leitung überreden. Da bin ich aber knallhart geblieben. Was will ich als Einzelperson mit so einer Leistung? Dachte ich…, aber Pustekuchen, denn schon wenige Tage später stieß ich an ihre Grenzen. Sie ergaben sich an einer Stelle, wo ich gar nicht damit gerechnet hatte.

Bisher hatte ich immer nur Filme aus dem Internet herunter geladen und damit hatte es nie Probleme gegeben. Dann wollte ich Nick ein größeres Video von unserem gemeinsamen Urlaub als Anhang zu einer Mail schicken. Das dauerte und dauerte und dauerte. Fast befürchtete ich schon, mein Mailprogramm hätte mal wieder den Geist aufgegeben. Zwischendurch kam noch ein Anruf und nach weiteren zehn Minuten stand die Anzeige der bereits erfolgten Übertragung gerade einmal auf zehn Prozent. Ein Blick auf die Daten des DSL Routers zeigte das Problem. Meine Uploadrate war für so etwas viel zu gering. Also brach ich die Übertragung ab und machte mich sofort ans DSL Tarife Vergleichen. Top, mein eigener Provider hielt ein gutes Angebot bereit. Also hab ich schnell dort angerufen und meinen Tarif erweitert. Innerhalb von einer knappen Stunde war die Umstellung bereits durch. Und das Video habe ich Nick am Abend auch noch geschickt. Die Übertragung dauerte gerade einmal fünf Minuten. Der Preis? – Ich muss gerade einmal drei Euro mehr zahlen als bei meinem alten Vertrag.

Internet trotz negativer Schufa

Ein Eintrag in der Kartei der so genannten Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, eher bekannt unter der Abkürzung Schufa, ist ein Hindernis bei dem Abschluss eines jeden neuen Vertrages. So ist es Menschen, die einen solchen Eintrag in der entsprechenden Kartei haben in der Regel nicht möglich beispielsweise einen neuen Handyvertrag abzuschließen. Auch ein Vertrag für die Nutzung des Internets liegt normalerweise nicht im Bereich des Möglichen. Doch es gibt dennoch Wege und Mittel zum neuen Internetanschluss. Diese Wege erfordern jedoch Geduld und man muss mit der ein oder anderen Absage rechnen, denn nicht jeder Internet-Anbieter ist bereit Verträge mit Personen abzuschließen, die einen negativen Schufa-Eintrag aufweisen. Einige Dienstleister führen aber auch gar keine Bonitätsprüfung durch. Daher kann man bei diesen problemlos Internet trotz negativer Schufa einen Vertrag für die Nutzung des Internets abschließen. Ein solcher Anbieter ist beispielsweise Alice. Hier kann jeder ohne vorherige Bonitätsprüfung eine DSL- und Telefon-Flat abschließen. Alice garantiert dabei sogar, dass jeder Kunde bei dem es aus rein technischer Sicht umsetzbar ist, auch trotz Schufa-Eintrag einen Anschluss bekommt. Dieses Angebot richtet sich speziell an Menschen mit negativen Schufa-Einträgen, da es sich dabei um eine relativ große Gruppe handelt. Denn einen Schufa-Eintrag hat man schneller, als man denkt, teilweise sogar ohne eigenes Verschulden. Neben Alice gibt es selbstverständlich noch weitere Anbieter, die einen ähnlichen Service anbieten. So hat auch 1&1 ein Angebot für eine Internet- und Festnetz-Flat trotz Schufa-Eintrag. So wird also wirklich jedem ein Zugang zum Internet ermöglicht.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Poesie

Über Verse, Rhythmen und Metren erhaben, sie schweigen,
die Wörter, die stummen Begleiter meines täglichen Alls …

Tja, und das war es dann. Ein vielversprechender Anfang ist gemacht, aber wie geht es weiter? Poesie ist, wenn man oder frau es trotzdem tut, trotz Wissen um die Vergeblichkeit des eigenen Handelns. Ringen um Worte, Feilen am Metrum, Reim oder nicht Reim – Poeten haben es schwer und werden meistens verkannt.

Meistens. Denn „jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, wie schon Hesse tiefblickend erkannte und auch, wer darüber nie hinauskommt, kann mit einigen wenigen Zeilen bereits erfolgreich sein. Im Kleinen, versteht sich. So jedenfalls erging es mir, als ich vor einiger Zeit einen Chatraum zum Thema Poesie betrat. Die Beiträge?

/poet208 hat soeben den raum betreten/
Poet 209: hallo 208
Poet 208: hallo 209
/poet 208 hat den raum verlassen/

So wäre es wohl noch stundenlang weitergegangen, wenn ich nicht auf die Idee gekommen wäre, mal einen anderen Anfang zu machen, also einen meiner Anfänge zu posten – siehe oben. Der Erfolg war überwältigend, ich erhielt diverse Einladungen in private Chats und – da ich so unvorsichtig war, meine Adresse bekannt zu geben – von einem der User sogar einen persönlich signierten Gedichtband. Leider von einem Dichter, den ich für absolut nicht lesenswert halte. Poesie ist, wenn man auch das erträgt. Ende.

Ein Gewerbe anmelden

Als ich mich zum Start in meine Selbständigkeit Richtung Gewerbeamt aufmachte, ist mir ein riesiger Fauxpas passiert. Unwissend wie ich war, hatte ich nämlich einige Schwierigkeiten, mein Gewerbe auch ordnungsgemäß zu melden. Aber alles der Reihe nach…

Es war an einem verregneten Januartag. Ich kann mich noch so gut an das Wetter erinnern, weil ich auf den 100 Metern, die zwischen meiner Wohnung und dem Gewerbeamt liegen, ordentlich nass geworden bin. Als ich vor den vielen Türen des Amtes stand, gab es die erste wichtige Entscheidung zu treffen. Was für ein Gewerbe anmelden? Wollte ich ein reglementiertes Gewerbe, freies Gewerbe oder nur ein Teilzeit Gewerbe? Ich entschied mich spontan für ein Teilzeit Gewerbe, da ich das Ganze erst einmal langsam anlaufen lassen wollte. Also setzte ich mich vor die entsprechende Tür und wartete. Und ich wartete sehr lange. Nach etwa 30 Minuten kam ich mir ein wenig blöd vor und klopfte an die Tür.

Vielleicht war ja die Dame dahinter eingeschlafen oder an einem Herzinfarkt gestorben? Man kann nie wissen. Beides war nicht der Fall, denn die Tür war schlicht und ergreifend zu. Ich verschwendete also meine kostbare Zeit vor einer geschlossenen Tür. Sehr schön. Das war schon immer mein Traum.

Also klopfte ich an der Nachbartür, um dort mein Anliegen vorzutragen. Und oh, welch Wunder, die Tür ließ sich öffnen und es befand sich dahinter eine in die Jahre gekommene Dame, die mir begreiflich machen wollte, dass Frau Kunze (die andere Tür) sicherlich nur mal eben kurz weg ist und gleich wieder kommt. Ich erklärte ihr darauf, dass ich schon seit einer gewissen Zeit die Tür von Frau Kunze im Auge behalten hatte und sich nichts tat. Ob sie nicht vielleicht – nur wenn es nicht zu viele Umstände macht – meine Gewerbeanmeldung entgegen nehmen könnte.

Sie konnte. Es kam mir zwar vor, als ob es ihre erste Anmeldung war, aber wir haben uns dann gemeinsam durch die Formalitäten gekämpft. Es ging auch fast alles gut. Bis auf ein paar kleine Dinge. Meinen Namen hatte sie falsch geschrieben und eine Bezeichnung für meine Tätigkeit ließ sich auch nicht finden.

Das Resultat: bis ich den Fauxpas mit dem Namen gemerkt hatte, kam keine Post vom Finanzamt bei mir an. Also keine Steuernummer, keine Betriebsnummer, nichts. Und bis heute muss ich jedem erklären, was ich denn da eigentlich mache. Ach übrigens – ich schreibe.

Donnerstag, 30. September 2010

Freunde zu Besuch

Freunde zu Besuch- eine nette und vor allem unterhaltsame Abwechslung, nicht nur an trüben Winterabenden. Mitunter laden sich die Freunde ja auch selber ein, auch wenn es einem gerade vielleicht einmal so gar nicht passt. Wirklich guten Freunden kann man das sagen und wird dann meist auch verstanden.
Aber in der Regel ist es ja so, dass die Freunde sich vorher anmelden und man etwas plant. Einen gemeinsamen Kochabend zum Beispiel. Pizza eignet sich da besonders gut: Der eine raspelt den Käse, die anderen kümmert sich um den Teig und schneiden Schinken, Tomaten und Pilze. Natürlich wird dabei gelacht, geklönt oder Musik gehört.
Oder wie wäre es mal mit einem Spieleabend? Nein, nicht am Computer zocken, sondern einmal wieder die alten Karten- oder Gesellschaftsspiele hervorholen!

Auch ein Video- oder Fernsehabend mit Freunden ist nicht zu verachten. Im Herbst oder Winter dagegen kann man sich zu vorgerückter Stunde Gespenstergeschichten vorlesen oder erzählen, frei nach dem Motto: Wenn’s uns nur gruselt!

Technischer Telefonanbieter Vergleich

Die technischen Leistungsspektren und -merkmale heutiger Festnetzanbieter unterscheiden sich im Wesentlichen durch die zum Einsatz kommende Technologie. Dennoch ist ein Telefonanbieter Vergleich sinnvoll, um vor allen Dingen einen Preisvergleich machen zu können. Noch ist das analoge Zeitalter nicht komplett zu einem Ende gekommen, doch die als etwas überholt geltende Technologie limitiert die Optionen und auch die Gebrauchsfähigkeit analoger Leitungen für manchen Anwender sehr. Deutliche Preisnachlässe und so genannte Flatrates sind in manchen Fällen nur Augenwischerei und Marketingtricks. Ähnlich, wie auch beispielsweise in der Fotografie, ist der Trend hin zum digitalen System wohl nicht mehr aufzuhalten. Fast schon museal wirkende Leitungsverbindungen werden unter Aufbietung vieler Tricks und angeblichen Vorteilen werbetechnisch so dargestellt, als seien diese noch zeitgemäß oder sogar trendig. Die Werbung macht so etwas möglich. Für jemanden, der wirklich nur telefonieren mag, reicht diese Technologie ohne Zweifel ja auch noch aus. Fortschritte sind aber nicht aufzuhalten und die Komfortaspekte digitaler Leitungen, nebst deren Möglichkeiten und Optionen, sind deutliche Hinweise. Das seit den 80er Jahren eingeführte ISDN (Integrated Services Digital Network) darf als gültiger Standard gesehen werden und ist auch eine Voraussetzung für innovative Telekommunikation per Sprache oder Daten. ISDN kombiniert analog übertragene Sprachsignale und digitale Daten mit mäßigen Geschwindigkeiten.

Der digitale Durchbruch gelang wohl dann der DSL (Digital Subscriber Line) Technologie, welche zunehmend andere, ältere Systeme in den hochtechnisierten Ländern ersetzt. Hier werden zeitgemäße Datenübertragungsgeschwindigkeiten realisiert und die DSL Technologie ist rückwärts kompatibel mit älteren Systemen und deren Netzwerken. Je nach den gesteckten Parametern des Anwenders können hier die meisten modernen Komfort- und Leistungsmerkmale der Telefonie bereits angeboten werden. Die Zukunft weist unzweifelhaft den Weg in das digitale Zeitalter.

Thema Computergehäuse: Der Antec P160 Midi Tower

Man sagt immer, die Basis eines jeden Computers sei das Motherboard mit dem Prozessor. Mag sein, dass er das Kernstück eines jeden Systems ist, die Ausgangsbasis ist aber immer ein Gehäuse wie das Antec P160, in dem man die einzelnen Module unterbringen kann und das für deren Stromversorgung zuständig ist.

Das aus dem 1986 in Kalifornien gegründeten Unternehmen für Computerbauteile stammende Gehäuse besitzt ein sehr leistungsstarkes Netzteil.Das Netzteil sollte auch ausreichend dimensioniert sein, denn es muss nicht nur die Hauptplatine versorgen, sondern ist auch für die Stromversorgung der Laufwerke, der USB Ports und der verschiedenen Lüfter notwendig, die man in dem Antec P160 Gehäuse gebrauchen könnte. Der wichtigste Lüfter sitzt über dem Prozessor. Vor allem, wenn man zu den Freaks gehört, die den Prozessor bis an die Leistungsgrenze übertakten möchten, muss man für eine ausreichende Kühlung sorgen, wenn man nicht den Verlust der CPU riskieren möchte.

Eigens dazu wurde dieser Antec Midi Tower mit einem 120 Millimeter großen Gehäuselüfter versehen. Der Lüfter selbst verursacht angesichts seiner hohen Leistung nur minimale Geräusche.Beim Antec P160 fällt auch die interessante Gestaltung der Vorderfront auf, die einem nicht nur Temperaturen aus dem Inneren des Gehäuses anzeigen kann, sondern auch zahlreiche Anschlüsse in die komfortable Reichweite des Benutzers rückt. Zwei Slots für Floppy oder ZIP Laufwerk sind hier ebenfalls vorhanden, wie vier Schächte für CD Laufwerk, DVD Brenner, Blu-Ray Laufwerk und Co. Immerhin bringt der es auf 16.000 Umdrehungen pro Minute, so dass die heiße Luft zuverlässig aus dem Gehäuse gepustet und neue kühle Luft angesogen wird.Im unteren Drittel der Front des Antec P160 fallen drei langgezogene und an den Ecken abgerundete Schlitze auf. Ist der Rechner betriebsbereit, werden sie sogar blau hinterleuchtet. Dahinter befinden sich Luftfilter, die zuverlässig verhindern, dass Staubflusen in den Rechner eindringen können. Die dafür verwendeten Metallgitter können mit wenigen Handgriffen komplett entnommen und gereinigt werden.

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